WEICHMACHER IN ELEKTRONIKGERÄTEN

Die EU-Richtlinie 2011/65/EU (RoHS 2) regelt die Beschränkung von bestimmten gefährlichen Stoffen in Elektro- und Elektronikgeräten. Mit der delegierten EU-Richtlinie 2015/863 (RoHS 3) wurden 2015 nun auch die vier Weichmacher DEHP, BBP, DBP und DIBP in die Liste der betroffenen Stoffe aufgenommen, die vorher nur über die Anhänge XIV und XVII der zulassungspflichtigen und der beschränkten Stoffe der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) reguliert wurden.

Die Beschränkung dieser vier Weichmacher gilt nicht für gewisse Kabel oder Ersatzteile für Altgeräte, die vor dem 22. Juli 2019 in Verkehr gebracht wurden und mit dem Überschreiten des 22. Juli 2021 endet die Beschränkungsfrist dieser Stoffe in der Verwendung in medizinischen Geräten, In-vitro-Diagnostika und Kontroll- und Überwachungsinstrumenten.

Sind Sie Produzent von Elektro- und Elektronikgeräten oder Zulieferer von Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen für die Elektroindustrie und sind sich nicht sicher, in wie weit Sie durch die RoHS-Richtlinie betroffen sind. Brauchen Sie Hilfe bei Ihrer Konformitätsprüfung?

Kontaktieren Sie uns! Wir unterstützen Sie gerne bei der Klärung Ihrer Pflichten innerhalb der Lieferkette.

Substanz
CAS-Nummer
Begründung
2,2-Bis(4´-hydroxyphenyl)-4-methylpentan 6807-17-6 Reproduktionstoxisch
Benzo[k]fluoranthen 207-08-9 Cancerogen PBT vPvB
Fluoranthen 85-01-8 vPvB
Phenanthren 85-01-8 vPvB
Pyren 129-00-0 PBT
1,7,7-Trimethyl-3-(phenylmethylen)bicyclo[2.2.1]heptan-2-on 15087-24-8 Endokrine Eigenschaften
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